Extra 05 Kunst und Musik in der Eiszeit und die kulturelle Evolution des Menschen

Ein Gespräch mit dem Paläoanthropologen Nicholas Conard

Kunst und Kultur waren ihnen wichtig,  und in ihren Höhlen erklang Flötenmusik: Es waren moderne Menschen, die vor 40 000 Jahren auf der Schwäbischen Alb lebten. Und uns Kunstwerke und Musikinstrumente von atemberaubender Schönheit hinterlassen haben.

Viele dieser Artefakte hat ein Amerikaner entdeckt, der seit über zwanzig Jahren in Tübingen forscht und lehrt: Nicholas Conard, Senckenberg-Professor für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie an der Universität Tübingen. Mit Regina Oehler spricht der Paläoanthropologe über die ältesten figürlichen Kunstwerke der Welt, über den engen Zusammenhang unserer biologischen und unserer kulturellen Evolution, und über Flötenmusik  auf  Gänsegeierknochen.

Sendung

24:28 min (Download Funkkolleg Sicherheit (Extra 05), MP3-Audioformat, 44.8 MB)

Sendung in hr-iNFO: 31.03.2018, 11:30 Uhr

Literatur zur Sendung

  • Nicholas J. Conard, Claus-Joachim Kind: Als der Mensch die Kunst erfand. Eiszeithöhlen der Schwäbischen Alb, Theis-Verlag, Darmstadt 2017

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